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#1 am 06.11.2007 um 09:06 Uhr Diesen Beitrag zitieren
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Entwicklung der Ereignisse 2006:

Ein langer Notstand ist angebrochen: Das globale Ölfördermaximum wurde erreicht. Die Ölpreise steigen unwiderruflich an und drücken auf die Weltwirtschaft. Die Politik rückt das Thema Energie zunehmend in den Vordergrund.


Entwicklung der Ereignisse 2007:

Die Ukraine tritt der EU bei. Es beginnt ein Prozess, in dem sich die strategisch wichtigen ehemaligen Sowjet-Republiken nach und nach von Russland distanzieren und in EU und NATO integriert werden; sehr zum Unmut der Russen.


Entwicklung der Ereignisse 2008:

In allen Ländern Südafrikas erstarken sozialdemokratische Bewegungen. Sie schließen bindende Handels- und Hilfsabkommen und können so dem wirtschaftlichen Rückgang einigermaßen trotzen.

Die USA erklären der durch den anhaltenden Bürgerkrieg geschwächten irakischen Zivilregierung den Krieg. Durch Meinungsunterdrückung und radikale Militärmaßnahmen gegen Aufständische gelingt es der US-Armee, ihre Stellungen dauerhaft zu festigen. Der Irak wird quasi zum Übersee-Protektorat der USA, die sich so eine halbwegs zuverlässige Versorgung aus den Ölquellen des Landes sichern. Da die Besatzer jedoch wenig gegen den blutigen Bürgerkrieg ausrichten können, der zwischen den Sunniten und den Schiiten geführt wird, breitet sich dieser Konflikt schnell auf anliegende Staaten aus.

Einsetzen der weltweiten Grippe-Pandemie: Der erste zahlreicher Ausbrüche der durch den Erreger H5N1 ausgelösten Vogelgrippe rafft Tausende von Menschen dahin, vor allem in Südostasien. Die Folgen sind verschärfte Einreisebedingungen und gesteigertes Misstrauen. Die Seuche wird in den folgenden 10 Jahren immer wieder ausbrechen.
Die von Aufständen gebeutelte Regierung Afghanistans lädt US- und NATO-Truppen ein, um dauerhafte Stützpunkte im Land zu errichten.


Entwicklung der Ereignisse 2009:

Rebellen versuchen die Regierung in Pakistan zu stürzen, es kommt zum Bürgerkrieg, das Land droht auseinander zu fallen. Nur das Eingreifen der US- und NATO-Truppen aus dem benachbarten Afghanistan kann die Regierung retten.

Georgien, Armenien und der Aserbaidschan treten der EU bei, gegen den Widerstand der russischen Föderation. Die Mitgliedsstaaten der NATO bekräftigen ihr Zugeständnis, die Unabhängigkeit dieser Staaten stärken zu wollen, sehr zum Wohlwollen US-amerikanischer und europäischer Ölfirmen, die Öl in diesen Regionen fördern.

Der im Nahen Osten tobende Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten verschärft sich, der Iran und Saudi-Arabien führen einen Stellvertreterkrieg gegeneinander und setzen ethnisch-und religiös-militante Gruppen ein, um im jeweils anderen Land blutige Aufstände anzuzetteln. Der Terror trifft vor allem die Zivilbevölkerung. Es kommt zu Gebäudeschäden in verheerendem Ausmaße. Nur die Präsenz der US-Armee im zwischen den beiden Nationen liegenden Irak verhindert einen offenen Krieg. Die Ölpreise schießen weltweit nach oben, aus Angst, dass eine Eskalation des Konflikts die Ölförderung drastisch reduzieren könnte.


Entwicklung der Ereignisse 2010:

In Venezuela scheitert ein Putschversuch pro-amerikanischer Offiziere, die durch die CIA unterstützt werden, und führt so der Welt die US-amerikanische Verwicklung vor Augen. Die US-Regierung rächt sich mit Wirtschaftsembargos und versucht, durch gezielte Militäraktionen die Wirtschaft Venezuelas zu schwächen, um so die Regierung zu stürzen. Dank der Solidarität befreundeter südamerikanischer Staaten gelingt dem Land jedoch das Überleben. Gegen Ende des gleichen Jahres wird der Bund südamerikanischer Freistaaten ins Leben gerufen. Dank der landwirtschaftlichen Stärke Brasiliens und des günstigen Öls aus Venezuela ist der Bund wesentlich stärker als erwartet.

Die erste von vielen pro-demokratischen und pro-liberalen Bewegungen in China wird brutal zerschlagen. Über die folgenden Jahre nehmen alle großen Nationen mehr oder weniger die Form von Polizeistaaten an. In allen großen Staaten kommt es aufgrund geheimer Polizeiaktionen zu massiven Bürgerunruhen und innerem Terror.

Die EU errichtet groß angelegte Befestigungen und Militärstützpunkte in ihren neuen Mitgliedsstaaten Türkei, Aserbaidschan und Georgien. Während die Bedeutung dieser Einrichtungen von offizieller Seite heruntergespielt wird, dienen sie doch offensichtlich dem Schutz gegen die russische Föderation und zur Sicherung der von diesen Ländern aus zugänglichen Ölreserven am Kaspischen Meer.


Entwicklung der Ereignisse 2011:

Die Supermächte beziehen Stellung im eskalierenden Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten. China und der Iran unterzeichnen ein Öl- und Waffenhandelsabkommen, wodurch den schiitischen Kräften ein schier endloses Arsenal von Waffen zur Verfügung steht, inklusive der geheimen chinesischen Nukleartechnologie. Auf der Gegenseite bewaffnen die Westmächte die Saudis und ihre sunnitischen Stellvertreter, um gegen den Iran und die von ihm unterstützten Schiiten zu bestehen. Durch den Zufluss fortschrittlicher militärischer Bewaffnung vergrößert sich das Ausmaß des Krieges: Nun kommt es nicht mehr nur zu konventionellen Boden- und Luftkampfeinsätzen, es werden auch High-Tech-Waffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt.

Massiver weltweiter Konjunkturrückgang. Die politischen Entwicklungen im Nahen Osten, versiegende Ölquellen, wiederholte Epidemien und der Verfall der Umwelt sorgen für gesteigerte Inflation und Wirtschaftskrisen auf der ganzen Welt. In den Ländern der Zweiten Welt, mit instabilerer Wirtschaftslage und größerer Bevölkerungsdichte, allen voran China und Russland, kommt es daher zu erheblichen, teils gewalttätigen politischen Unruhen und groß angelegten Aufständen gegen die Regierungen. In diesen Ländern tritt insgeheim dauerhaft das Kriegsrecht in Kraft. In großen Teilen der Dritten Welt, insbesondere in Afrika, zerfallen ganze Nationen und ein neues Zeitalter der Anarchie bricht an. Es kommt zu Hungersnöten in extremen, noch nie zuvor gesehenen Ausmaßen. In anderen Landern hingegen, vor allem in Südafrika, floriert die Bevölkerung aufgrund einer stabilen Mikroökonomie.


Entwicklung der Ereignisse 2013:

Der Krieg zwischen dem Iran und Saudi-Arabien weitet sich auf die ganze Region aus und mündet im offenen Kampf. Kleinere Nationen des Nahen Ostens, z. B. Syrien, Libanon oder Jordanien, fallen auseinander, Anarchie breitet sich aus. Die Truppen der Saudis und des Irans treffen auf und über dem Persischen Golf aufeinander und kämpfen auch in den gesetzlosen Wüsten des östlichen Iraks gegeneinander. Die US-Truppen in diesem Gebiet können sich nur in ihre Stützpunkte zurückziehen, um weiterhin die Ölversorgung zu sichern.

In vielen Teilen sorgen massive Klimaveränderungen für ein Ende der bekannten Jahreszeiten, die Ökosysteme werden über die Maße belastet. Ernten bleiben aus, Nahrungsvorräte schwinden, es kommt zum Massensterben unter den von der Ernte abhängigen Bevölkerungen. In Afrika verhungern Menschen in einem für die Weltgeschichte bis dato einmaligem Ausmaß, ganze Volksstämme verschwinden, Nationen zerfallen und die Anarchie breitet sich aus. Der Rest der Welt ist entsetzt.

Reporter enthüllen, dass Israel insgeheim beide Seiten des sunnitisch-schiitischen Krieges mit Waffen versorgt hat. Der internationale Aufschrei ist überwältigend, vor allem im Iran und in Saudi-Arabien. Beide Länder rächen sich mit konventionellen Angriffen und Guerilla-Einsätzen an Israel. Israel schlägt letztlich gegen all seine Nachbarn zurück, der finale Akt, der die gesamte Region im blutigen Krieg versinken lässt.

Pakistan löst sich nach der Ermordung seines Diktators durch islamistische Kämpfer in Chaos und Stammesherrschaften auf. Nur die Hauptstadt und einige strategische städtische Gebiete bleiben unter 'Regierungs'-Kontrolle, meist mit Unterstützung seitens der USA, der NATO und Indiens. Die NATO verstärkt ihre Stützpunkte in Afghanistan und die US-Truppen unterstützen die verbliebenen Truppen der pakistanischen Regierung.

US-Energiekonzerne unterzeichnen einen langfristigen Vertrag mit Turkmenistan, um ausgewählte Ölreserven entlang des Kaspischen Meers nutzen und das geförderte Öl über eine neue Pipeline durch die besetzten Länder Afghanistan und Pakistan ausführen zu dürfen.
 


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#2 am 06.11.2007 um 09:12 Uhr Diesen Beitrag zitieren
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Die Story zu dem Spiel scheint sehr überdacht. Ich muss sagen

neben Call of Duty 4 wurde hier mal wieder volle Arbeit geleistet.


Ein Spiel, bei dem ich Euch noch einige News und Review's in

Zukunft anbieten werden um eure Wissenshunger zu Stillen!



 


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