| Mai 2005 -Vietnam Ein Sturmsoldat lag auf der Lauer, um eine Stellung der Nordvietnamesen einzunehmen. Der Rest seiner Einheit ist beim Absprung über dem Gebiet verloren gegangen. Er ist jetzt auf sich allein gestellt und wartet auf den geeigneten Zeitpunkt. Es ist still. Zu still!
Hinter ihm wird es unerwartet laut. Vor ihm tauchen Granateinschläge auf. Über ihm schweben zwei Huey´s. Zwei unerschrockene Piloten greifen alles an, was sich bewegt. Er macht sich bemerkbar. Während ein Heli zu landet, um ihn aufzunehmen, gibt der andere Deckung. Der Sturmsoldat klemmt sich sofort hinter das Bord - MG. Erst jetzt erfährt er, das die Operation Hastings angelaufen ist und die beiden Piloten nur die Vorhut sind, um den Weg für die folgenden Einheiten zu bereiten. Sommer 2005 Die drei Soldaten haben sich zu einem Squad formiert. Der Schauplatz ist nun nicht mehr nur Asien, sondern auch der Irak. Die drei bilden eine starke Einheit und sind als Team unschlagbar. Die Gegner, die sie kennen, begegnen ihnen mit Respekt. Sie stürmen gemeinsam über das Schlachtfeld. Keiner lässt den anderen aus den Augen. Wird es für einen einzelnen zu gefährlich, so sind seine Kameraden sofort an seiner Seite und hauen ihn raus. Sie sind sich auch nicht zu schade, hinter den feindlichen Linien zu agieren und dem Tod stets ins Auge zu sehen. Was hier zählt, sind keine Einzelaktionen. Sie wissen, das sie nur als Team bestehen können. Doch brauchen sie Verstärkung bei ihren Einsätzen.
Sollte ihr auch an einem Teamplay interessiert sein, so schließt euch den drei verwegenen Kämpfern an und zieht gemeinsam mit ihnen in den Kampf. Der Sieg wir dann euer sein! November 2005 Kubra Damm. Es geht auf den Winter zu. In den Bergen sind die Nächte schon empfindlich kalt. Unsere Jungs haben sich im Tal verschanzt. Sie sind vom Gegner eingekreist. Das Oberkommando hat sie aufgegeben, einfach vergessen. Sie sind auf sich allein gestellt. Suchen einen Weg aus dem Talkessel.
In der Nacht ist es soweit. Sie ziehen los, haben ihre letzten Vorräte an Munition aufgeteilt. Sie sind erprobt und halten zusammen. Kurz vor dem Damm hören sie Geräusche. STOP! Lage sondieren! Keine Munition verschwenden. Langsam vorrücken und das Gelände beobachten. Da bewegt sich was! Sie rücken noch langsamer vor. Sie entdecken drei Personen vor sich. Sie wollen keine Aufmerksamkeit erregen, doch sie müssen genau dort lang, um auf die andere Seite der Mauer zu gelangen. Sie ziehen ihre Messer. Sie wollen keinen Lärm verursachen. Sie kreisen die kleine Gruppe ein. Sie wollen gerade angreifen, da erkennen sie die Abzeichen. Sie haben Verbündete getroffen. Eine kleine Schweizer Einheit liegt dort auf Lauerposition. Auch sie sind versprengt worden. Ihre Einheit musste sie zurücklassen. Sie gaben sich zu erkennen. Beide Gruppen tauschten sich aus. Gemeinsam wollen sie den Ausbruch riskieren. Durch die Kanalröhre auf die andere Seite. Von dort weiter zum Flugfeld. Helikopter kapern. Ausfliegen. Dezember 2005 Zurück in der Heimat. Der Ausbruch ist geglückt. Verluste gab es nur auf der Seite der Gegner. Auf unserer Seite gab es viele Verwundungen, doch der Überlebensinstinkt siegte. Beide Helikopter konnten erreicht werden. Es war vollbracht.
In der Heimat reichten alle sechs ihr Rücktrittsgesuch ein und bildeten einen Söldnertrupp. Zurückgezogen im Bergland wurde ein Trainingscamp eingerichtet, welches verschiedene Szenarien detailliert simulieren kann. Die einzelnen Waffengattungen können erprobt werden und das Team kann sich neu formieren. Eine eindrucksvolle Kampfmaschinerie ist am entstehen. Winter 2008 Es ist ruhig im Bergland. Der Schnee beginnt langsam zu tauen. Die Bäche füllen sich wieder mit Wasser, die ersten Vögel sind zu hören. Ansonsten Ruhe.
Was war das? Etwas knirscht im Schnee. Etwas versucht sich langsam und so leise wie möglich zu nähern. Da, wieder! Und Ruhe. Was geht hier vor? Da, schon wieder! Diesmal aus einer anderen Richtung! Die Vögel verstummen. Es macht sich eine unangenehme Stille in der Landschaft breit. Selbst die Bäche sind bestrebt, so leise wie möglich zu rauschen. Die Tiere des Waldes begeben sich in ihre Verstecke. Absolute Stille!
Ohrenbetäubender Lärm! Granaten schlagen ein. Befehle werden gebrüllt. Die schritte tausender Füsse sind zu hören. Es taucht ein Hubschrauber auf. Ein Zweiter. Noch einer. Überall schlagen Raketen ein. Bäume knicken um. Flammen schlagen in den Himmel. Wieder Befehle. Die Helikopter drehen ab. Alles kommt überraschend zum Stillstand. Die letzten Befehle gellen durch den Wald. Ruhe! Nichts bewegt sich. Angespannte Stille. Von hinten nährt sich ein Fahrzeug. Es kommt im Mittelpunkt des Geschehens zum stehen. Ein mit viel Metal behängter Mann steigt aus und schaut sich um. „Wo sind sie?“ Betretendes Schweigen. Er steht inmitten des Camps der wackeren Helden. Es ist verlassen und die Spuren der Zerstörungswut der Angreifer sind nicht zu übersehen.
An dieser Stelle blenden wir uns aus dem Geschehen aus und schauen zurück, was zu diesem Einmarsch geführt hat.
Erinnern wir uns. Im Jahr 2005 haben sich 6 Söldner in die Berge zurückgezogen, um sich neu zu formieren und den Kampf zu perfektionieren. Sie hatten mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Zum einen versagte die Technik, zum anderen die Nerven. Es war klar, mitten in der Wildnis, weit weg von den Menschen, würde das Leben eines Dogs nicht so einfach werden. Umso wichtiger ist es in dieser Situation, zusammen zu halten und sich gegenseitig zu helfen. Insbesondere dann, wenn auch noch das Futter knapp wird.
Wie überall auf der Welt gab es auch in diesem Camp jemanden, der den anderen das Futter nicht gönnte und nach alleiniger Macht strebte. Es wurden Gerüchte gestreut und Intrigen gesponnen. Nachdem auch noch Futterrationen verschwanden, kam es zum Eklat Der Überlebensinstinkt machte die Dogs stark und der Verräter wurde verjagt. Anschliessend wurden im Camp selbst Sicherungsmassnahmen ergriffen, dass ein Eindringen von Aussen unmöglich machte. Die verbleibenden 5 schlossen einen Pakt. Sollte jemals jemand aus dem Kreise einen Verrat begehen, dem Rudel schaden und nicht zu seinen Taten stehen, so wird dieser geächtet und kann sich glücklich schätzen, wenn er „nur“ verjagt wird.
Die Tage gingen dahin. Aus ihnen wurden Wochen, aus diesen Monate. Es war ruhig um die Jungs geworden. Langsam gerieten sie in Vergessenheit. Die Menschheit führte weiter Kriege. Schlachten wurden ausgetragen. Nicht das es den Dogs egal war. Sie hatten immer ein Auge auf das Weltgeschehen. Aber den Zeitpunkt ihres Eingreifens legten sie allein fest.
Die Menschheit begann gerade mit dem Eintritt in ein neues Zeitalter, als sich der Haufen zurückmeldete. Sie kaperten in sehr kurzer Zeit einen Titan und waren von nun an ungebunden. Ihr Lager in den Bergen hatten sie aufgegeben. Sie waren fit für den Kampf. Sahen darin ihre Berufung. Checkpoints wurden gekapert, Gegner ausgeschaltet, gegnerische Stellungen dem Erdboden gleich gemacht. Leider mussten sie einen Verlust hinnehmen. Heldenhaft hat er sich geopfert. Noch nie mussten sie einen Kameraden auf dem Schlachtfeld zurücklassen. Doch sie hatten keine Wahl gehabt. Er lenkte das Feuer auf sich, damit sie fliehen konnten. Sie zogen sich zurück und betrauerten ihren Kameraden 7 Tage und 6 Nächte. Dann schlugen sie zurück. Erst nachdem sie sich einen Weg erkämpft hatten, bemerkten sie, dass sie eingekesselt wurden. Der wilde Haufen zog sich in den Norden zurück. Dabei trafen sie auf einen wimmerndes Bündel. Es wurde mitgenommen und abends am Lagerfeuer geöffnet. Ein kleiner ausgemergelter, struppiger Zeitgenosse kam zum Vorschein. Liebevoll wurde er aufgepäppelt und von dem Senior gepflegt. Dieser kümmerte sich fortan um das Wohl der gesamten Truppe, während der Rest sich der Ausbildung des Neuzugangs widmete.
Gemeinsam zogen sie am Tage von einer Schlacht zur nächsten und abends wurden die unzähligen Siege am Feuer gebührend gefeiert.
Auf ihren Streifzügen durch die Brennpunkte dieser Welt schloss sich dem Haufen der eine oder andere Kämpfer an. Es wuchs eine eingeschworene Gemeinschaft. Wo sie überall waren... keiner weiss es mehr genau. Der Dreck der ganzen Welt scheint in ihrem Fell zu kleben.
Eines Tages waren sie müde von den vielen Schlachten und legten wieder eine Trainingseinheit ein. Sie begannen, sich auf Häuserkämpfe zu spezialisieren. Sie zogen in den nahen Osten und zeigten den angeblichen Weltmächten ihre Zähne. Haus um Haus wurde eingenommen. Neue Krieger schlossen sich an. Schnell war ein Dutzend Dogs unterwegs und trat für Gerechtigkeit ein. Ihr Lohn... den gibt es in dieser Welt nicht. Sie sind nach wie vor auf sich allein gestellt.
Auf ihrem Weg durch die Krisenherde des Planeten trafen sie manch finsteren Gesellen. Alle hatten eines gemeinsam: Sie waren gezeichnet vom Kampf und müde. Sie waren es leid, allein zu kämpfen. Sie sehnten sich nach einer Gemeinschaft. So kam es, dass einsame Streuner, schweizerische kamikaze Dogs, bayerische Bänkelsänger und besonnene Familienoberhäupter sich den wackeren Helden angeschlossen haben.
Bei einem ihrer letzten Einsätze, sie hatten gerade das letzte Haus gesäubert, stiessen sie auf ein Bündel. Es wimmerte. Sie schlugen eine Ecke der Decke zurück und es schaute eine kleine feuchte Hundenase hervor. Die Decke wurde weiter zurückgeschlagen. Zwei kleine Knopfaugen lugten hervor. Es war klar, ein Waise. Es wäre unverantwortlich gewesen, den kleinen Welpen sich selbst zu überlassen. Sie nahmen ihn mit und zogen sich in ein neues Camp zurück. Was sie jedoch nicht wussten, der kleine Knabe war nicht ganz allein. Sein Onkel, Generalmajor bei den Aggressoren, hatte es auf den kleinen Kerl abgesehen. Er will ihm sein rechtmässiges Erbe verwehren und selbst den Thron eines kleinen Emirates besteigen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Er hatte gehofft, dass das Bündel bei der letzten Offensive in den Trümmern einfach verschwindet.
Was die Jungs auch nicht wussten, ihr Treiben wurde beobachtet und dem Möchtegernscheich weitergetragen. Dies war auch der Grund, warum ihr altes Camp dem Erdboden gleich gemacht wurde.
Es beginnt ein Spiel mit ungleichen Mitteln. Werden sie rechtzeitig alles über die Herkunft des Welpen erfahren? Wird es ihnen gelingen, ihm zur Gerechtigkeit zu verhelfen? Und werden sie endlich die ersehnte Ruhe finden, die sie ständig suchen? ... to be continued ... |